HÄUFIGE FRAGEN
1. Was unterscheidet Imagefilm, Corporate Film und Unternehmensfilm? Corporate Film ist der Oberbegriff für alle Videoinhalte der Unternehmenskommunikation — dazu gehören Imagefilme, Produktvideos, Schulungsfilme und Dokumentationen. Der Imagefilm ist eine spezifische Form: ein Film, der ein Unternehmen oder eine Marke emotional positioniert, ohne klassische Werbung zu sein. Unternehmensfilm ist ein Synonym für Corporate Film. Wir nutzen diese Unterscheidung, um für jedes Projekt die richtige Format-Strategie zu wählen.
2. Was kostet ein professioneller Imagefilm? B2B-Imagefilm-Budgets liegen typischerweise zwischen 8.000 und 50.000 Euro. Kleinere Projekte mit 1–2 Drehtagen und einfacher Postproduktion starten bei 8.000–15.000 Euro. Mittlere Produktionen mit mehreren Locations, Animationen und professioneller Musik kommen auf 20.000–35.000 Euro. Premium-Arbeiten mit komplexer Nachbearbeitung, Originalmusik oder Spezialeffekten beginnen bei 40.000 Euro. Die genaue Spanne hängt von Konzept, Drehdauer, Equipment und Postproduktion ab.
3. Wie lange dauert eine Videoproduktion? Von Briefing bis finale Abnahme dauert eine durchschnittliche Corporate-Produktion 6–12 Wochen. Die Vorproduktion (Konzept, Storyboard, Location-Scouting) nimmt 2–3 Wochen. Die Drehphase selbst dauert je nach Umfang 1–3 Tage. Die Postproduktion (Schnitt, Farbkorrektur, Sound Design, Musik) ist der aufwändigste Teil und braucht 3–6 Wochen. Stark reduzierte Timelines sind möglich, erfordern aber parallele Prozesse und zusätzliche Ressourcen.
4. In welchen Branchen habt ihr Referenzen? Unser Portfolio-Schwerpunkt liegt bei Premium-Marken aus Beauty und Luxury (BABOR, YSL, Vichy, Garnier, IT Cosmetics), Tech und Lifestyle (Huawei, Honor) sowie Industrie und B2B-Dienstleistern (Irle Rolls, Pilsner Urquell). Wir haben Erfahrung mit Produktfilmen, Testimonial-Videos, Brand-Stories, Live-Event-Produktionen und internationalen Kampagnen. Weitere Cases zeigen wir im persönlichen Gespräch.
5. Arbeitet ihr auch international? Ja. Wir arbeiten deutschlandweit und weltweit — vergangene Produktionen fanden u.a. in Barcelona (Huawei/Mo Farah), Helsinki (Huawei Health Lab), Pilsen (Pilsner Urquell), Sizilien (Musikvideo) und fünf europäischen Städten (Honor Magic Moments) statt. Wir hatten auch schon Produktionen in New York, Las Vegas, Dubai, etc Die Zusammenarbeit läuft hybrid: Briefings und Reviews online, Drehs vor Ort. Für reine Talking-Head-Formate können wir auch mit lokalen Crew-Partnern arbeiten.
6. Was ist in einer Produktion bei euch enthalten — und was nicht? Enthalten: Konzept- und Kreativ-Entwicklung, Pre-Production (Storyboard, Location-Scouting, Casting-Support), Dreharbeiten mit professionellem Equipment, Schnitt, Farbkorrektur, Sound Design und Musiklizenzierung. Nicht enthalten: unbegrenzte Revisions-Schleifen nach Finalisierung, Talent-Honorare (werden separat kalkuliert) und fortlaufendes Social-Media-Management. Zusätzliche Animationen, Originalmusik oder Sprachaufnahmen werden als Add-on kalkuliert.
7. Welche Nutzungsrechte bekomme ich am finalen Film? Du erhältst zeitlich und geografisch unbegrenzte Nutzungsrechte am Final-Cut für die im Vertrag definierten Nutzungs-Szenarien (Web, Social Media, TV, Kino, interne Kommunikation). Rechte an externer Musik, Stock-Footage, Talent und Sprechern werden separat lizenziert — diese Kosten sind im Angebot transparent ausgewiesen. Im Kick-Off-Meeting klären wir alle geplanten Nutzungs-Szenarien, bevor die Kalkulation final wird.
8. Was unterscheidet Livestream, Event-Produktion und Film? Ein Film ist eine produzierte, geschnittene, nachbearbeitete Einheit — voll inszeniert. Ein Livestream ist eine Echtzeit-Übertragung ohne Schnitt. Eine Event-Produktion ist der Hybrid: Mehrkamera-Liveübertragung mit Grafik-Overlays, Mixing und optionaler Aufzeichnung. Wir produzieren alle drei Formate — u.a. den Huawei MateBook X Launch-Livestream in Berlin. Welche Form passt, hängt von Ziel und Publikum ab: Dokumentation, direktes Publikum oder Archivfilm.
9. Welche Kamera- und Licht-Technik nutzt ihr? Wir arbeiten mit Cinema-Kameras (je nach Projekt BlackMagic Design, RED, ARRI Alexa oder Sony FX-Serie) sowie professionellem Zubehör: Gimbals, Drohnen, LED-Licht-Systemen, Funk-Mikrofonen und Multi-Kamera-Setups für Live-Events. Die Kamera-Wahl richtet sich nach Look, Lichtsituation und Postproduktions-Workflow. 4K ist Standard, HDR- und Log-Workflows sind Teil der Pipeline. Unser Fokus liegt auf Farbraum und Dynamikumfang, nicht auf Spec-Rennen.
10. Bekomme ich auch Social-Media-Varianten (Reels, Shorts)? Die Basisproduktion liefert ein finales Master (meist 16:9). Social-Media-Varianten (1:1, 9:16, 4:5) sind eine sinnvolle Add-on-Leistung — wir schneiden plattformoptimiert und mischen Ton neu, da Reels und Shorts andere Sound-Anforderungen haben als ein Hero-Film. Bei größeren Kampagnen empfehlen wir, die Varianten gleich mit zu planen: Das spart Kosten gegenüber späterer Nachproduktion.
11. Wie läuft die Zusammenarbeit ab? Du hast einen festen Ansprechpartner aus Produktion oder Creative Direction. Der Ablauf: Briefing → Konzept-Präsentation → Kalkulations-Freigabe → Pre-Production → Dreh → Rohschnitt-Review → Finalisierung. Reviews laufen über kommentierbare Timecode-Plattformen, auf denen du Notizen framegenau hinterlegen kannst. Approval-Gates stellen sicher, dass es am Ende keine Überraschungen gibt.
12. Wie stellt ihr sicher, dass der Look zu meiner Marke passt? Das Konzept ist der wichtigste Hebel. Am Anfang jedes Projekts stehen Brand Guidelines, Mood References und Budget-Rahmen. Wir entwickeln auf dieser Grundlage einen Treatment-Vorschlag, oft mit Look-Frames oder kurzen Proof-of-Concept-Elementen. Farb-Look, Musik-Ton, Schnitt-Rhythmus — das sind Entscheidungen, die wir gemeinsam treffen, nicht im Nachgang. Unsere Handschrift ist cinematic und premium, nicht werblich-laut. Passt das nicht, klären wir das im ersten Gespräch.